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Aktuelle Themen |
| Unser ständiges Ziel ist es,
Verbesserungen im
Angebot des ÖPNV zu erreichen, Probleme abzustellen oder zumindest
die Ursache für Probleme zu ergründen, Beschwerden
und Anregungen weiterzuleiten und dafür zu sorgen, dass sich
wirklich etwas
bewegt. Helfen Sie mit, indem Sie uns Anregungen zu aktuellen Themen
mitteilen oder auch eigene Fragen aufwerfen oder Erfahrungen und
Problem schildern.
Um akuten Problemen erfolgreich nachzugehen und damit den Vorgang
nachvollziehen und auf Abhilfe dringen zu können, ist es jeodch
notwendig, dass Sie uns diese Problem zeitnah
schildern. Bitte wenden Sie sich über die u.g. E-Mail-Adresse,
unsere Homepage, die Kontakt- oder die Mitgliederseite an den
Fahrgastbeirat oder an einen unserer Sprecher.
Ein paar Details zu einigen unserer aktuellen Themen finden Sie in untenstehender Tabelle. Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns.
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Aktuelle und frühere Themen
zur Verbesserung des Angebots: |
Aktuelle Verbesserungsvorschläge anlässlich folgender Unzulänglichkeiten:
Bitte teilen Sie uns Ihre eigenen Erfahrungen mit.
- Neue Plakate (2011) für die Wagen mit Flüsterabteilen, aber immer noch unzureichende Kennzeichnung an den Sitzplätzen (DB)
- Keine Hinweise auf Flüsterabteile in den Ansagen der Zugbegleiter (DB)
- Immer noch Krankheiten mit den neuen Fahrscheinautomaten (DB/RVF)
- Teilweise kein Verkauf von Punktekarten in DB-Agenturen und an BSB-Automaten
- Fehlende oder zu späte Ansagen bei Verspätung oder Zugausfall (DB)
- Immer noch zu viele 1. Klasse-Abteile in den Zügen (ein Teil der Wagen wurde umgerüstet)
- Seit drei Jahren fehlende Frühverbindung ca. 7:00 Uhr ab Neustadt nach Titisee -- aber es gibt Hoffnung.
- Immer wieder nicht funktionierende Anschlüsse (DB/SBG/SWEG/BSB u.a.)
- Kein ebenerdiger Übergang zwischen Bahnsteig und Bahnhof in Neustadt (DB)
- Kein barrierefreier Zugang zum Gleis 2 am Bahnhof FR-Wiehre (DB/ZRF)
- Kein Durchgang zwischen Unterführung und Parkplatz in Titisee (DB)
- Desolater Zustand des Fußwegs am Bahnhof FR-Littenweiler (DB)
- Fahrgastunfreundliche Freigabe des Zugangs zum Bahnsteig 2 in Kirchzarten
- Kapazitätsprobleme im Berufsspitzenverkehr (Taktverdichtung erst im Ramen des BSB-2020-Projekts vorgesehen)
- Verbesserung von Busverbindungen und Anschlüssen
- Eingestellter Fahrkartenverkauf in den Zügen, z.T. unangemessene Behandlung durch das Kontrollpersonal (DB)
- Fehlende Stationsansagen in Bussen Kirchzarten - Hinterzarten (SBG)
- Wohin mit dem Hund bei WC-Besuch im Hbf. Freiburg? (DB)
- Einige Busfahrer hören gesetzeswidrig Radio oder unterhalten sich ausgiebig mit Fahrgästen beim Fahren
- Videoberieselung in einigen Bussen der SBG (ab 1.10.2011 im Dreisamtal abgestellt)
- Kein Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen im Hbf. Freiburg bei Ausfall der Aufzüge (DB)
- Schwierigkeiten beim Übergang zu Nachbar-Verkehrsverbünden (RVF)
- Kein Vorverkauf von Einzelfahrscheinen an Automaten (RVF)
- Unzureichende Kennzeichnung und Nichtbeachtung der Raucherbereiche an Bahnhöfen (DB)
- Sauberkeit in Zügen und an Bahnhöfen (DB)
In der Vergangenheit diskutiert:
- Hinweise auf Fahrkartenkauf für Radfahrer (wegen Unnachgiebigkeit der DB von der Agenda gestrichen, inzwischen etwas deutlichere Plakate)
- Unverhältnismäßig lange Schrankenschließzeiten (hier konnten teilweise Verbesserungen erreicht werden)
- Kostensituation (Preise, Zuschüsse)
- Unzureichende Ausstattung von Bahnsteigen mit
Entwertern (im Hbf. Freiburg hat es Verbesserungen gegeben)
- Informationsdefizit bei Ansagen
in Zügen, insbesondere bei Störungen
- Auswirkungen von KONUS auf die Auslastung der
Fahrzeuge
- Zögerliche Beseitigung technischer Störungen, Informationsdefizit
- Unterbringung von Gepäck (nach wie vor ein Problem)
- Kapazitätsprobleme beim Transport von
Fahrrädern
- Gefährliche Halteposition der Züge am Gleis 1 in Kirchzarten (Tür an BÜ-Absenkung) -- sollte nicht mehr vorkommen.
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Barrierefreier Zugang zum Gleis 2 am Bahnhof
FR-Wiehre |
Anlässlich des Verkaufs des Bahnhofsgebäudes FR-Wiere hatten wir im Herbst 2007 eine Initiative gestartet, um eine Erweiterung des Bahnsteigzugangs zu erreichen, der auch von Behinderten, speziell von Rollstuhlfahrern, sowie von Fahrgästen mit Kinderwagen und Fahrrädern leicht und problemlos benutzt werden kann. Nach einem Ortstermin 2008 und einer Anfrage bei der DB-Regio schien eine temporäre Zwischenlösung praktikabel, bei der von der Waldseestraße ein asphaltierter Zugang zum Bahnsteig angelegt wird. Prinzipiell hat die Bahn Zustimmung signalisiert. Die Kostenübernahme ist jedoch bis heute ungeklärt, eine Anfrage an DB Station & Service ergab, dass die Bahn die Kosten hierfür nicht tragen wird. Trotz mehrfacher Bitten und obwohl die Zugänge nördlich der Gleise kürzlich in hervorragenden Zustand versetzt wurden, hat sich auch der ZRF dagegen ausgesprochen mit dem Hinweis auf die demnächst beginnende Planung der Sanierung der Bahnhöfe an der Strecke, mit der frühestens ab 2018 zu rechnen ist. Eine Bitte auf Diskussion der Kostenkalkulation wurde abgelehnt.
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Fehlende Frühverbindung
ab Neustadt
um 7 Uhr |
Seit der großen Kürzung im Nahverkehr Ende 2007 ist die Verbindung Neustadt - Titisee um 6:57 Uhr entfallen. Seither klafft im morgendlichen Berufsverkehr eine einstündige Lücke auf einer viel benutzten Strecke. Regelmäßig haben wir die Schließung dieser Lücke beantragt. Bis vor kurzem hat man uns seitens DB Regio und NVBW (Nahverkehrsgesellschaft BW, für die "Bestellung" von Leistungen im Schienen-Nahverkehr zuständig) stets eine Ablehnung erteilt. Zum Fahrplanwechsel am Jahresende 2011 wird sich jedoch hier etwas bewegen. Für Details muss auf kommende Pressemitteilungen verwiesen werden. Die massive Vertretung dieses Anliegens durch den Fahrgastbeirat darf als ursächlich gesehen werden für diesen Teilerfolg. |
| RVF-Punktekarte nicht erhältlich an BSB-Automaten und teilweise nicht in DB-Agenturen |
Eine bei Gelegenheitsfahrern und Ausflüglern sehr beliebte und flexible Fahrkarte, die Punktekarte, ist an den Automaten in den Zügen der BSB nicht erhältlich. Das ist z.B. an Wochenenden besonders lästig, wenn die Verkaufsstellen an den Strecken geschlossen haben. Auch für DB-Agenturen gibt es keine Pflicht, diese Karte im RVF-Gebiet bereit zu halten.
Wir halten diese Situation nicht für haltbar, da die Verkerhsunternehmen als Partner im RVF verpflichtet sein sollten, das komplette Fahrkartenangebot des RVF bereit zu halten. Die BSB lehnt jedoch die Anschaffung neuer (und damit größerer) Automaten ab. |
Kein Pardon bei fehlendem Fahrschein
- egal warum! |
Sind wir alle Lügner und Betrüger? Die kategorische Ablehnung der Bahn, in den Zügen des Nahverkehrs Fahrkarten zu verkaufen, hat verschiedentlich zu absurden Situationen geführt. Ausländer, die sich auf die Hilfe freundlicher Bahnbeamter verlassen haben, werden heruntergeputzt und wie Schwerverbrecher behandelt. Verstörte oder verirrte Fahrgäste müssen 40 Euro bezahlen wegen beispielsweiser unbemerkter Benutzung der 1. Klasse. Da hlft man ortsfremden Radfahrern zuvorkommend in den Zug, um sie Minuten später herunter zu putzen und abzukassieren. Wo bleibt das Fingerspitzengefühl, die Menschlichkeit, ja der gesunde Menschenverstand eines angeblich "kundenfreundlichen" Verkehrsunternehmens? Wo bleibt vor allem die "voreilende" Infomationsbereitschaft, um solche unbeabsichtigten Situationen gar nicht erst eintreten zu lassen? Auffallende und prägnante Hinweise auf die "gängigen Fallen" insbesondere für Ortsfremde werden strikt abgelehnt mit dem Hinweis auf (a) die Rechtslage und (b) die Zig Seiten langen Tarifbestimmungen. Dazu dauerte die Bearbeitung von Beschwerden in den uns bisher bekannten Fällen bis zu vier Monaten.
- Wir haben uns mit Schreiben an die DB-Regio und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW, für die Bestellung des Schienenverkehrs im Land zuständig) bemüht, in derartigen Fällen eine angemessene, d.h. faire Behandlung zu erreichen.
- Wir haben uns bemüht, eine bessere Vor-Ort-Information der Fahrgäste (d.h. in den Wagen gut sichtbare Hinweise) über z.B. die (unterschiedliche) Kostenpflicht bei der Fahrradmitnahme zu erreichen.
- Wir haben die Touristenbüros der Schwarzwaldgemeinden unsers Einzugbereichs auf die Notwendigkeit einer korrekten Ausstellung der KONUS-Gästekarten und die Rahmenbedingungen hingewiesen, um die Gültigkeit der Gästekarten als Fahrausweise sicherzustellen.
Im ersten Fall, in denen die DB-Regio direkt betroffen ist, war eine Zeitlang zu beobachten, dass der Umgangston der Zugbegleiter freundlicher geworden ist. Leider ist diese Tendenz seit dem Sommer 2011 stark rückläufig, es häufen sich wieder die Beschwerden. Im zweiten Punkt laufen wir im Prinzip gegen eine kompromisslose Haltung der DB an. Zum Glück findet sich der eine oder andere Zugbegleiter, der zu einer fairen Behandlung vor Ort bereit ist. In der letzten Frage (KONUS) gibt es seit Herbst 2009 eine neue Regelung, nach der bei Problemen mit der Konuskarte zunächst das ausstellende Beherbergungsunternehmen zur Rechenschaft gezogen wird -- immerhin eine deutliche Entlastung für die betroffenen Fahrgäste. |
| Gestrandet am Bahnsteig in FR |
Fahrgäste, die nicht in der Lage sind, die Treppen zu benutzen (Gehbebinderte, Fahrgäste mit schwerem Gepäck), die an den Gleisen 4 - 7 aussteigen, haben keine Chance, den Bahnsteig zu verlassen, wenn die übrigen Fahrgäste den Bahnsteig verlassen haben, falls der Aufzug zur Stadtbahnbrücke wegen technischer Probleme oder wegen Sanierungsarbeiten ausgefallen ist. In den Haltebereichen der Züge fehlen generell Hinweise auf die Existenz der Aufzüge -- und erst recht entsprechende Hinweise, wenn sie außer Betrieb sind.
Wir drängen mmer wieder darauf, dass die DB zusätzliche, d.h. eigene Aufzüge (die an der Stadtbahnbrücke gehören der Stadt) zu installieren, da die Bahn von der Zugangsmöglichkeit auch vieler älterer und nicht mehr ganz so mobiler Menschen profitiert, jedoch derzeit ohne Aussicht auf Erfolg.
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| Ebenerdiger Übergang am Bahnhof Neustadt |
Sowohl für Gehbehinderte als auch für Fahrgäste mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern ist es eine Zumutung, in Neustadt auf die Unterführung angeweisen zu sein. Behinderte haben zumindest theoretisch die Möglichkeit, vom Schalterpersonal im Bahnhof eine Öffnung des vorhandenen Übergangs über die sehr selten Richtung Donaueschingen benutzten Gleise 1 und 2 zu erbitten. Für alle anderen ist das derzeit nicht möglich. Wir haben uns intensiv aber vergeblich bemüht, eine sinnvollere Lösung herbeizuführen. Die zuständige DB Netzhat unseren wiederholten Bitten nichts weiter entgegengesetzt als seitenlange Definitionen verschiedener Übergangstypen statt irgend einen produktiven Vorschlag zu machen. Unsere eigenen Vorschläge wurden nicht akzeptiert. |
| Fußweg zwischen Bahnsteig und östlichem Bahnübergang am Bahnhof FR-Littenweiler |
Der südlich der Bahngleise verlaufende kurze Fußweg, der vom Bahnsteig zu dem weiter östlich gelegenen Bahnübergang führt, ist nur bei langanhaltendem trockenen Wetter in einem zur Not akzeptablen Zustand. Bereits in der Presse (s. Badische Zeitung vom 8.10.2008) wurde mitgeteilt, dass der Bahn die Bitte auf eine Asphaltierung dieses Wegs vorgetragen wurde. Aus Kostengründen war dies abgelehnt worden. Wir haben uns dieser Bitte dennoch sofort mit Nachduck angeschlossen. Besonders bei und nach schlechtem Wetter ist dieser Weg mit Pfützen übersät und kann insgesamt ziemlich matschig werden. Insbesondere von Sehbehinderten wurde diese Bitte auch im Gesamt-Fahrgastbeirat vorgetragen, da sie nicht in der Lage sind auszuweichen und so jedesmal eine starke Verschmutzung in Kauf nehmen müssen. Seither gab es auch uns gegenüber nur kategorische Ablehnungen seitens der Verantwortlichen bei der Bahn. |
Kapazitätsprobleme: |
Nicht nur,
aber besonders zu den
Hauptverkehrszeiten morgens und abends zu den Haupt-Berufsverkehrszeiten sind die Züge der
Höllentalbahn zwischen Freiburg und Kirchzarten oft hoffnungslos überlastet. Eine
höhere
Zugdichte oder längere Züge wären dringend
erforderlich,
sind aber derzeit nur in Grenzen realisierbar. Als Gründe hierfür
werden genannt: Fehlende
Ausstattung an Wagen, keine Möglichkeit, die längeren
Züge in Neustadt oder Seebrugg abzustellen, keine ausreichende
Lok-Rangiermöglichkeiten an den Endbahnhöfen im Schwarzwald
(längere Züge müssen wegen der Steigung mit zwei
Lokomotiven fahren), fehlendes Personal, fehlende Anforderung durch die
Gemeinden , u.v.a.m. Es verkehren grundsätzlich nur Züge, die
von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (www.nvbw.de) im Auftrag des Landes
"bestellt"
werden.
Nicht zuletzt bedingt durch die Zunahme der
Fahrgastzahlen aufgrund des KONUS-Programms (s.u.) hat sich die
Überlastung der Züge im Verlauf der letzten drei Jahre
verstärkt.
In zunehmendem Maß bemüht sich zwar DB-Regio, weitere Züge durch zusätzliche Wagen zu verstärken. Wegen der derzeit anlaufenden Ausschreibung für die Verkehre auf diesen Strecken ist die Bereitschaft für entsprechende Investitionen allerdings extrem gering. Zudem werden wir immer wieder auf das Breisgau-S-Bahn-Projekt 2020 verwiesen, das ab 2018 eine Taktverdichtung vorsieht. Der Betrieb zusätzlicher Züge zwischen Himmelreich und Freiburg während der Sperrung der B31 im Jahr 2010 hat jedoch gezeigt, dass auch unter gegenwärtigen Bedingungen eine Taktverdichtung möglich ist. Wir bemühen uns, nach weiteren
Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Ein entsprechender Antrag an die NVBW anlässlich der Fahrplankonferenzim März 2011 wurde allerdings abgelehnt. |
Transport
von Fahrrädern:
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Zu Spitzenzeiten
(besonders am Wochenende) reicht die Transportkapazität für
Fahrräder bei weitem nicht aus. Selbst
auf Anfrage viele Wochen im
voraus ist es der DB nicht möglich, größere
Kapazitäten
für einzelne Züge bereitzustellen. Vom Fahrgastbeirat
wurde
bei der Nahverkehrsgesellschaft BW (www.nvbw.de)
der Einsatz eines "Sportzuges" gefordert, der zu bestimmten Zeiten
einen gewissen
Mehrbedarf abdeckt. Als kleinen Schritt in die richtige Richtung kann man die ab Frühjahr 2012 vorgesehene Bereitstellung eines "Fahrradwagens" auf der Höllentalstrecke sehen.
Ein generelles Umdenken z.B. durch einheitliche aber faire Tarife für Fahrräder wurde von uns ebenfalls bei DB Regio und RVF vorgebracht. Der RVF hat Prüfung signalisiert, macht uns aber dennoch wenig Hoffnung auf Erfolg. Dabei müssen die aktuellen Preise im RVF-Gebiet als unverschämt hoch angesehen werden, nich zuletzt, weil praktisch nur die Benutzung der teuren Einzelfahrscheine (oder Mehrfahrten- oder Punktekarten, die aber kaum Nachlässe bieten) gestattet sind. |
Unterbringung von
Gepäck: |
Die Doppelstockwagen sind
auf die Optimierung der Anzahl der zu transportierenden Personen
ausgelegt; die Gepäckablagen über den Sitzen sind für
mittlere oder gar große Gepäckstücke völlig
ungeeignet. Wer mit großem Reisegepäck die Züge als
Zubringer zu Fernzügen benutzt, muss die Gepäckstücke im
Gang unterbringen, was natürlich zu vielerlei Problemen
führt. Allein ein Umbau der Wagen könnte hier signifikant
etwas verbessern, jedoch ist daran aus Kostengründen sicher nicht
zu denken.
Ein anderes Problem ist die Tatsache, dass viele Reisende ihre
Rucksäcke, Taschen, Tüten oder sonstigen Einkäufe meist
neben sich auf freie Sitze abstellen. Das ist besonders im
morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr sehr störend, wenn
weitere Fahrgäste immer erst fragen müssen, ob sie den
Sitzplatz benutzen dürfen. Wir
bitten alle Fahrgäste
herzlich, bei gut gefüllten Zügen auf die Belegung
benachbarter freier Sitze mit Gepäck zu verzichten. |
Preise |
Nach ausführlicher
Information im Fahrgastbeirat ist uns allen klar, dass die
Kostensituation - insbesondere wegen der immer geringer ausfallenden
Zuschüsse des Landes - keinen Gestaltungsspielraum zulässt. Die
Fahrpreiserhöhungen der vergangenen Jahre decken jeweils nicht den Mehrbedarf.
In diesem Licht sind die Preisänderungen noch sehr moderat
ausgefallen. Ein konkreter Kritikpunkt ist die Abschaffung des
Kindertarifs bei den derzeitigen Punktekarten. Als Grund hierfür
wird die
offenbar sehr häufige falsche Entwertung der Punkte
genannt. |
Auswirkungen von KONUS: |
Das
Tourismus-Förderprogramm KONUS, mit dem Gäste im Schwarzwald
durch Bezahlung einer leicht erhöhten Kurtaxe berechtigt sind, kostenlos
den
ÖPNV zu benutzen, hat die Situation des Schwarzwald-Tourismus
zweifellos verbessert. Damit verbunden ist naturgemäß ein
Rückgang der
Anzahl verkaufter Fahrkarten sowie eine erheblich höhere
Auslastung der
Fahrzeuge. In vielen Fällen sind die Züge jetzt auch
außerhalb der
Berufsspitzen überbelegt. Immerhin
hat auch die DB-Regio das Problem erkannt und denkt über
Möglichkeiten zur Verbesserung der Kapazitätslage nach. Einzelne Züge werden
derzeit durch einen oder mehrere zusätzliche Flachwagen oder weitere Doppelstockwagen (dies erfordert praktisch immer eine zweite Lokomotive) verstärkt. Eine
weitere Variante, die von uns angesprochen wurde, könnte die
Abschaffung oder zumindest Reduzierung des Angebots der Ersten Klasse
in den Zügen der Höllentalbahn sein. Nach längerem Drängen des Fahrgastbeirats wurde inzwischen sieben Doppelstockwagen dahingehend umgerüstet, dass das Erste-Klasse-Abteil im Untergeschoss in die zweite Klasse umgebaut wurde.
Hier gibt es weiteres Potenzial. Der Einsatz weiterer Züge und Busse erfordert eine entsprechende
Anforderung durch die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg
(www.nvbw.de) oder
die Gemeinden, die jedoch nicht die Finanzmittel
haben, dieses verbesserte Angebot auch zu bezahlen. |
Beseitigung technischer
Störungen: |
Wiederholt wurde
bemängelt, dass Störungen in den Wagen der Höllentalbahn
(z.B. defekte Toiletten oder Türen) erst nach vielen Tag oder gar
mehreren Wochen repariert wurden. Eine Verbesserung kann wahrscheinlich
erst erreicht werden, wenn derartige Missstände sofort gemeldet werden und so eine
Verfolgung der Ursache für die Verzögerung möglich wird.
Immerhin konnte erreicht werden, dass im fahrenden Zug eine Ansage vor
jedem Halt gemacht wird, damit man sich rechtzeitig auf defekte
Türen einstellen kann. Ein Hinweis auf dem Einstiegsbahnhof
erfolgt leider noch nicht, so dass man, insbesondere bei der Mitnahme
von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ein ernstes
Handicap hat, wenn man zwar durch eine funktionierende Tür hinein
gekommen ist, aber ggf. am Ausstiegsbahnhof auf der anderen Wagenseite
nicht wieder hinaus kommt.
Während der Wintermonate (besonders in 2007/08) kam es häufiger zu Ausfällen der Heizungsanlage.
Dank einiger zeitnaher Zuschriften konnten wir insbesondere die
mangelnde Informationslage in diesen Fällen rügen; man
versprach uns diese zu verbessern.
In den Sommermonaten ist es umgekehrt in den Wagen oft viel zu heiß. Der Einbau von Klimaanlagen wird von DB Regio strikt abgelehnt, obwohl gerade im Sommer 2011 Investitonen in Mllionenhöhe angekündigt wurden. |
Ansagen und Informationen
an Bahnhöfen |
An Bahnhöfen, an
denen keine DB-Personal im Einsatz ist, werden notwendige Mitteilungen
über Betriebsänderungen (z.B. Zugverspätungen,
Gleisänderungen) sehr häufig gar
nicht oder viel zu spät angesagt. Als Ursachen werden von der DB genannt: (1) relativ starre
Vorschriften seitens der Bahn-Zentrale über die Inhalte und die
Notwendigkeit von Ansagen, (2) Vorgegebene Prioritäten für die wenigen noch vorhandenen Fahrdienstleiter an der Strecke. Dabei sind auch Prioritäten geregelt,
dass zunächst der Fahrbetrieb störungsfrei abgewickelt werden muss, so dass derartige Ansagen schon
einmal ausfallen. Hier schlägt der Stellenabbau auf Kosten der Informationspflicht voll zu. Die im Höllental neu eingebauten "Dynamischen Schriftanzeigen" (DSA) sollen das Problem lösen, jedoch werden auch sie bisher nur mit den Informationen gefüttert, die man bereit ist zur Verfügung zu stellen, und es sind nur wenige vorgegebene Texte überhaupt programmierbar. Hier hält der Informationswille weder mit den technsichen Möglichkeiten noch mit dem Informationsbedarf Schritt, dies wurde Ende September 2011 auch in der regionalen Fahrplankonferenz klar ausgesprochen.
Hinzu kommt, dass an vielen
Bahnhöfen offensichtllich ein Defizit an schriftlichen Hinweisen
verschiedenster Art besteht. Versuche, hier bei der zuständigen DB Station & Service eine Verbesserung zu etablieren, wurde schon vor einiger Zeit mangels Erfolgsaussicht eingestellt. |
Häufige technische Störungen an Bahnübergängen zwischen Wiehre und Kirchzarten
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Sehr häufig kam es zumindest in den letzten zwei Jahren zu Störungen an den Bahnübergängen zwischen FR-Wiehre und Kirchzarten, die ein langsames Heranfahren und Stoppen der Züge an fünf der Bahnübergänge notwendig macht. Als Ursache wurde eine bestimmte Verschaltung mit einer Straßenampel ausgemacht, die gelegentlich ein rechtzeitiges Schließen einer Schranke nicht gestattet. Als Ausweg wurde - mittelfristig - nur eine Verlängerung der Schrankenschließzeit angedeutet. Derzeit liegen uns keine Beschwerden hierzu vor, so dass die Ursache des Problems vielleicht doch nachhaltig beseitigt werden konnte. |
Neue
Fahrscheinautomaten |
Nach flächendeckender Aufstellung neuer Fahrscheinautomaten gibt es inzwischen umfangreiche Erfahrungen mit diesen Geräten. Sie leiden leider immer noch, trotz zahlreicher Software-Updates, unter diversen Kinderkrankheiten, die wir uns bemühen aufzuzeigen und Abhilfe anzuregen. Zwar ist ein großer Vorteil der neuen Automaten, dass sie zentral umprogrammiert werden können, ohne dass jemand vor Ort eingreifen muss, jedoch ist aber offensichtlich eine kurzfristige Reaktion auf Verbesserungsvorschläge nicht möglich, insbesondere, wenn es um lokal bedingte Unzulänglichkeiten geht. Beispiele sind die Tatsache, dass Fahrkarten vom Automaten nur dann angeboten werden, wenn am selben Tag noch ein Zug für die Strecke verkehrt, oder die Tatsache, dass man, wenn man nicht erfahren genug im Umgang mit den Automaten ist, einen Zeitpunkt festlegen muss für eine Fahrt, auch wenn es im Rahmen der Tarifbestimmungen absolut irrelevant ist. -- Fahrradkarten sind im RVF-Menü nach wie vor schwer zu finden, speziell bei Anwahl einer RVF-Fahrradkarte landet man wieder auf der RVF-Eingangsseite, ohne einen Hinweis darauf, dass es ein explizite Fahrradkarte gar nicht gibt.
Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!
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| Hinweise für Radfahrer |
Sehr häufig finden sich in den Zügen der Höllentalstrecke Radfahrer, denen die Tatsache, dass auf dieser Strecke täglich bis 19:30 auch für das Fahrrad ein Fahrschein zu lösen ist, nicht bekannt ist. Es herrscht ein akutes Informationsdefizit, das wir uns seit nunmher mehreren Jahren bemühen zu beseitigen. Es wurden diverse Varianten von Hinweisschildern vorgeschlagen, die (angesichts des Einsatzes der Wagen auf unterschiedlichen Strecken) kurz und prägnant den Fahrgast darauf aufmerksam machen sollten. Obwohl ein DB-gerechtes Design gefunden wurde und für die DB hierfür nicht einmal Kosten angefallen wären, hat die DB-Regio derartige Hinweise wiederholt kategorisch abgelehnt. Wir sehen daher keine realistische Möglichkeit mehr, eine vernünftige, dem Ziel angemessene Lösung herbeizuführen. Seit Juni 2010 gibt es in den Großraumabteilen der Doppelstockwagen neue Plakate, die die Situation erläutern. Leider sind auch diese Plakate nicht bereits beim Einstieg als offensichtlich relevant für Radfahrer zu erkennen. |
Anschlüsse /
Busverbindungen
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Dies
ist ein ständiges Thema. Zweifellos kann bei der Komplexität
des gesamten eng ineinander verzahnten Reiseverkers bei Bahn und
Buslinien nicht jedes Anschlussproblem optimal gelöst werden.
Einzelne Fälle können aber optimiert werden. Wir gehen jedem
einzelnen uns bekannten Fall nach. Einige Punkte wurden auch als
Anträge für die Fahrplankonferenzen 2007 bis 2009 eingebracht. Eine Verbesserung der Busverbindungen zwischen Hinterzarten, St. Märgen, St. Peter und Kirchzarten zur Fahrplanumstellung im Dezember 2008 war uns zugesagt, jedoch nicht eingehalten worden. Ende März 2009 hat nun endlich ein Planungsgespräch mit dem Arbeitskreis Busverbindungen unseres Fahrgastbeirats und der SBG stattgefunden. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurde bereits von der SBG mittags ein zusätzlicher Bus von Hinterzarten nach St. Märgen zugesagt, ebenso eine stündliche Fahrt von Kirchzarten über Oberried auf den Schauinsland und nach Todtnau. Auch für die Neuerstellung der Fahrpläne 2011 hatten wir eine lange Liste von Verbesserungsvorschlägen gemacht. Hier gab es immerhin eine deutliche Verbesserung im Taktverkehr, auch wenn dies nicht alle Kunden glücklich machen konnte. |
| Bus-Fahrbetrieb |
Im Winter 2010/11 haben uns viele Zuschriften erreicht, die u.a. folgende Punkte kritisieren:
- Unnötiges Wartenlassen von Fahrgästen bei Regen und Kälte durch Busfahrer
- Berieselung mit Werbespots auf Monitoren in Bussen wird insbesondere im Dunkeln als störend empfunden. Hier regt sich inzwischen massiver Widerstand. Die SBG argumentiert u.a. mit Einnahmen, die die Werbespots bringen. Dass es vielen Fahrgästen auf die Nerven geht, lässt sie leider kalt. Hierzu gab es auch eine Unterschriftenaktion. Die SBG hat diese Video-Berieselung seit 1. Oktober 2011 eingestellt, jedoch nur auf den Strecken im Dreisamtal.
- Überfüllte Busse zwischen Kirchzarten und St. Peter sowie Kirchzarten und Hofsgrund zu den Spitzenzeiten: Viele Fahrgäste müssen stehen.
- Verlegung des Taktes der Linie 7216 Mo-Fr hat zu Problemen geführt. Andererseits sind viele Fahrgäste mit dem neuen, systematischeren Takt sehr zufrieden.
- Einige Busfahrer hören beim Fahren Radio oder unterhalten sich ausgiebig mit Fahrgästen - Beides ist strikt verboten im Linienverkehr.
In einem längeren Schriftwechsel mit der SBG haben wir versucht, diese Probleme abzustellen. Fahrplanänderungen werden sich jedoch frühestens zum nächsten Fahrplanwechsel Ende 2011 durchführen lassen.
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Flüsterabteile
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Die Flüsterabteile werden von den interessierten Fahrgästen sehr begrüßt.
Leider ignorieren viele Fahrgäste jedoch diese Einrichtung. Mit
eine Ursache ist vermutlich die nicht allzu deutliche Kennzeichnung an
den Zugängen dieser Bereiche. Unsere Bemühungen um eine
Verbesserung sind bisher jedoch an Vorgaben der DB gescheitert. Anfang 2011 wurde ein neues Hinweisposter
vorgestellt, das in den Einstiegsräumen der betreffenden Wagen aufgehängt werden sollte. Die Bahn hatte im Februar / März 2009 eine kleine Umfrage unter den Fahrgästen durchgeführt und dabei einen gewissen Bedarf an verbesserter Kennzeichnung gesehen.
Unserem Wunsch, die Lage der Flüsterabteile in den Zügen
anzusagen, insbesondere wenn sie nicht an der üblichen Stelle zu
finden sind (bei Wagenumstellungen), wurde mit der gleichen Begründung bisher nicht
entsprochen. Unsere erneut vorgetragene Bitte, eine derartige Ansage doch noch zu erreichen, insbesondere vor dem Hintergrund sonstiger eher als überflüssig angesehener Ansagen, wurde leider von der Bahn ebenfalls kategorisch abgelehnt. Wir bemühen uns weiter, auch an den jeweiligen Sitzplätzen eine eindeutige und ins Auge fallende Kennzeichnung anbringen zu lassen. Hierzu wurde uns von DB Regio kürzlich Kooperationsbereitschaft signalisiert. Wir dürfen gespannt sein. |
E-Mail: ost@rvf-fahrgastbeirat.de
Internet: http://www.rvf-fahrgastbeirat.de/ost/index.html
© 2005-2011 Fahrgastbeirat
Dreisamtal-Hochschwarzwald (Wolfgang Kamke, 01.10.2011)
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