
In dem Artikel werden weitere Fälle geschildert, die die negativen Auswirkungen der Kappung der SBG-Linie 7208 am Paula-Modersohn-Platz dokumentieren. Insbesondere wird dargelegt, daß eine Durchbindung der Linie 7208 zum ZOB auch dem Sicherheitsbedürfnis vieler Fahrgäste entgegenkommt.
Der Fahrgastbeirat Süd vertritt die Auffassung, daß die Einrichtung eines einzigen Übergangspunktes (Paula-Modersohn-Platz) vom Regionalverkehr (SBG-Linie 7208) zum Stadtverkehr (Stadtbahnlinie 3) zwar auf dem Papier planerisch einfach darzustellen ist, in der Praxis jedoch nicht nur die Fahrgäste benachteiligt werden, die aus dem regionalen Einzugsbereich der Hexental-Linie am Hauptbahnhof Freiburg zu anderen Regionalverkehrslinien wechseln müssen und deren Fahrzeit sich durch die Innenstadttour mit der VAG-Linie 3 verlängert.
So tritt der Fahrgastbeirat Süd auch für eine Optimierung der Übergänge von der SBG-Linie 7208 auf den Stadtverkehr in Freiburg ein:
Anbindung Vauban über die Halstestelle Ziegelei mit dem Effekt der Fahrzeitverkürzung für Reisende zu anderen Zielen
Anbindung Wiehre (Linie 27) und Innenstadt (Linie 3) über die Haltestelle Weddigenstraße
eventuelle Anbindung Haslach, Weingarten und Rieselfeld (Linie 5) über die Haltestelle H.-v.-Stephan-Str.
Anbindung der westlich des Hauptbahnhofs gelegenen Stadteile über ZOB/Stadtbahnbrücke
Es ergibt sich neben einer Reduzierung von Umstiegen und Reisezeit für Fahrgäste auf diesen Verbindungen auch der positive Effekt der Entlastung der Linie 3 auf dem hochfrequentiertem Abschnitt Hauptbahnhof - Stadttheater - Bertoldsbrunnen.
Der Fahrgastbeirat Süd möchte an dieser Stelle ergänzen, daß die Äußerungen von Andreas Hildebrand (Pressesprecher VAG) nicht nur aufgrund der verwendeten Zitate, sondern leider auch im vollständigen Artikel, mißverständlich so interpretiert werden könnten, als ob die Anbindung der Hexental-Linie in Freiburg in die Zuständigkeit der SBG falle. Mit Sicherheit wollte Herr Hildebrand, den wir als engagierten Betreuer des Fahrgastbeirats Freiburg schätzen und der die Mitglieder des Fahrgastbeirats Süd anläßlich eines Besuchs im VAG-Betriebszentrum kompetent in das rechnergestützte Betriebsleitsystem einführte, nicht diesen falschen Eindruck erwecken.
Hintergrund: Das Gebiet des RVF ist zur planerischen Gestaltung in verschiedene Verkehrslandschaften unterteilt; zur Optimierung der Fahrpläne wird die Planungshoheit an ein beteiligtes Verbundunternehmen übertragen. Die SBG-Linie 7208 durchquert zwei dieser Verkehrslandschaften: Südlich von Au ist die SBG zuständig; für den Bereich Au, Merzhausen und Freiburg ist die VAG, vertreten durch den Leiter der Verkehrsplanung VAG (Herr Wolfgang Plöger), das federführende Partnerunternehmen.
Für Rückfragen steht Ihnen Oliver Lubitz zur Verfügung.
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